Der Garten im April- was ist jetzt zu tun

Garten-Geräte prüfen und ggf. instandsetzen

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Jetzt werden die Tage wirklich schon merklich wärmer und auch länger. Nicht nur das Unkraut wächst sondern demnächst auch der Rasen.

Daher wäre ein Check für den Mäher angebracht, damit er nicht auf den ersten paar Metern seinen Dienst versagt.

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Sind die Messer scharf, sind die Zündkerzen noch ok, der Vergaser sauber, ist kein altes Benzin vom letzten Jahr drin? Wie sieht es mit dem Ölstand aus?

Das wären die Hauptprobleme beim Benzinmäher. Beim Elektromäher sind es die Messer und das Anschlusskabel. Dieses sollte keine geknickten Stellen aufweisen oder Stellen wo der blanke Draht freiliegt. Dann unbedingt isolieren oder besser neu kaufen, bevor es gefährlich wird. Mit Kabeln in auffälligen Farben vermeidet man, dass das Kabel bei der Arbeit übersehen und durchschnitten wird.

Hacken und Spaten können geschärft  und zerbrochene Stiele gegen Neue getauscht werden. Auch seine Gartenschläuche sollte man vor der Hitzesaison auf Dichtigkeit prüfen, die Anschlussstücke und Brausen (Gießgeräte) auf Funktionstüchtigkeit testen.

 

Erste Aussaaten ins Freiland (Gemüse und auch Sommerblumen)

Gemüsesamen und auch Samen für bunte Sommerblumenmischungen können ausgebracht werden, sobald die Temperaturen in den zweistelligen Bereich gehen. Bei der Aussaat darauf achten, daß man kein überaltertes Saatgut erwischt. Die Anleitungen auf den Samentütchen bezüglich der Pflanztiefe sollten für eine erfolgreiche Keimung befolgt werden.

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Um die Kinder mit einzubinden, kann man jedem ein eigenes kleines Beet zuweisen, wo selbst etwas angebaut und gepflegt wird (natürlich mit Mamas oder Papas Hilfe).

Der Bau einer schicken Vogelscheuche zum Schutz der Aussaat sorgt bei dem Nachwuchs mit Sicherheit ebenfalls für Begeisterung.

Vogelscheuche

 

Kompost umsetzen

Um an das sogenannte „Gold des Gärtners“ zu kommen, kann man jetzt im Frühjahr den Kompost nochmal umsetzen und durchsieben. Man kann ihn dabei auch noch mit Urgesteinsmehl (Mineralstoffe) anreichern. Viele Gärtner schwören auch auf EM‘s (essentielle Mikroorganismen) im Kompost. Sie fördern Krankheitsresistenz und Wurzelbildung der Gartenpflanzen. Mit diesem wertvollen Humus lässt sich auch ein magerer Gartenboden gut verbessern.

 

Rhododendren düngen

Anfang April sollte man spätestens seine Rhododendren düngen. Da empfiehlt sich am besten ein Langzeit-Dünger speziell für Rhododendren. Die kleinen Düngeperlen geben die Nährstoffe konstant frei und verhindern so ein Überdüngen oder ein Auswaschen durch starken Regen. Wer seinen Pflanzen zusätzlich etwas Gutes tun will, bringt eine Mulchschicht aus reinem Torf oder Kompost aus Eichenlaub aus. Beides senkt den pH-Wert, was diese Pflanzenart bevorzugt.

Verblühte Tulpen und andere Zwiebelblumen ausputzen

Tulpen-verbl-hend

Die unansehnlich gewordenen Zwiebelblumen wie Krokusse, Narzissen oder Tulpen sollte man jetzt von den alten Blütenständen befreien. Die sich bildenden Samenstände schwächen die Zwiebeln und lassen die Blüte im nächsten Jahr weniger üppig ausfallen, da die Pflanze ihre Kraft in die Samenbildung gesteckt hat.

 

Rückschnitt verholzender Kleinsträucher (Buchs Lavendel, Blauraute, Säckelblume etc)

Kleine Gehölze oder Halbsträucher wie die Hortensien, der Lavendel, Salbei, Thymian, Blauraute, Säckelblume und andere sollte man jetzt nochmal kürzen, um einen buschigen Aufbau zu erhalten.

Aber Achtung …. nicht zu tief!  Man muss schauen, wo noch schlafende Augen sitzen und ein paar davon stehen lassen.

Dann wird Dünger gegeben und die Pflanzen treiben wieder kräftig durch.

 

Rasen mähen, vertikutieren und düngen

Jetzt zu Anfang der Rasensaison gibt es erstmal ein paar Dinge zu tun.

Wenn der Maulwurf den Winter über so schön aktiv war wie in meinem Garten, ist die erste Arbeit, mit der Harke die Haufen einzuebnen. Nicht einfach festtreten sondern mit der Harke auseinanderziehen und andrücken, sonst hat man später unschöne „Hubbel“. Wo es nötig ist, kann man Rasen nachsähen.

Rasen-bel-ften

Vertikutieren entfernt das Moos, alte tote Grashalme und belüftet auch den Rasen. Düngen und Kalken ist nicht nur wichtig für den Rasen, es unterdrückt auch das Moos, welches lieber magere Böden mit saurem pH-Wert mag.

Die richtige Rasenpflege ist auch ein vorbeugendes Mittel gegen Krankheiten und Schädlinge. Pilzbefall oder Tipula-Larven wird man dann in seinem Rasen nicht mehr finden.

 

Schnecken vorbeugen

Wenn man jetzt, wo es noch in den Nächten kalt werden kann, das Laub und Astmaterial, welches in den Beeten liegt entfernt, nimmt man den Schnecken ihre Verstecke. Stattdessen kann man Holzbrettchen auslegen, unter denen sie sich gern verkriechen. Dort kann man sie dann in den kühlen Morgenstunden einsammeln. Statt einem Brett kann man natürlich auch Unkrautvlies oder ein Stück dunkle Folie nehmen. Das frühzeitige Einsammeln kann eine zu starke Ausbreitung ein wenig vorbeugen.

Nacktschnecke

Schneckenkorn ist auch eine Lösung, denn es gibt inzwischen Mittel, die Nützlings-schonend und ungiftig für Kinder und Haustiere sind.

 

Ende April ersten Rhabarber ernten

Wer den ganzen April schon so fleißig im Garten verbracht hat, darf sich auch eine erste Belohnung gönnen … sofern er denn Rhabarber im Garten hat!

Rhabarber-Stiele

Die reifen Stiele sollte man nicht abschneiden, sondern herausdrehen, sonst kann Fäulnis über den abgeschnittenen Stummel in die Staude eindringen. Im Herbst gepflanzter Rhabarber sollte im folgenden Jahr noch nicht geerntet werden.

Die fruchtig-sauren roten Stängel sind begehrt als Kuchenbelag, Marmeladen oder Kompott ... oder, wie wir sie früher als Kinder gegessen haben, … roh… in Zucker gestippt. Herrlich!

Aber nicht zu viel, sonst gibt’s Bauchweh!

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